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FRAGE:
Herr May, die Fahrradsaison hat jetzt gerade wieder begonnen. Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg empfiehlt aus diesem Anlass einen Kinderfahrrad-Check. Worauf sollte man dabei besonders achten?
MAY
: Ganz wichtig ist das Licht, um zu sehen und gesehen zu werden. Überprüft werden sollten auf jeden Fall die Glühlampen vorne und hinten und, sofern noch ein normaler Dynamo benutzt wird, ob der Dynamo gut anliegt. Außerdem empfehlen wir als Faustregel elf Reflektoren, je zwei an den Pedalen, am Laufrad und als Rückstrahler sowie einen Vorderstrahler. Ganz wichtig sind natürlich auch die Bremsen, die nach dem Winter oft sehr stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Hier muss man gucken, ob die Bremsbelege vorne und hinten vernünftig anliegen, und sie gegebenenfalls auswechseln oder nachstellen lassen.
FRAGE:
Oft sieht man Kinder, die mit einem viel zu hoch oder viel zu tief eingestellten Sattel unterwegs sind. Welche Faustregel gibt es da?
MAY
: Wir empfehlen den Eltern da einen ganz einfachen Test – den Fußtest: Sie setzen das Kind auf das Fahrrad – vielleicht mit Hilfe, wenn es noch ein wenig unsicher ist. Dann sollten beide Füße sicher auf dem Boden aufkommen, so dass sich das Kind abstützen kann, wenn es mal plötzlich anhalten muss.
FRAGE:
Haben Sie auch für Fahrradhelme Tipps?
MAY
: Schwere Verletzungen sind oft Kopfverletzungen. Deshalb empfehlen wir, immer einen Helm zu tragen. Stirn und Hinterkopf sollten vom Helm bedeckt sein, aber dieser sollte weder zu weit vorne noch zu weit hinten sitzen. Der Helm darf also nicht im Nacken hängen oder vorne über den Augen sitzen. Die Helmgurte sollten straff sitzen, ohne zu quetschen.