EMDEN/BREMEN - Umweltschützer haben vor tödlichen

Gefahren in der deutschen Nordsee durch große Mengen alter Munition

gewarnt.

Zwischen Emden und Sylt seien seit 1945 mindestens 115

Menschen bei Munitionsunfällen getötet worden, heißt es in einer

neuen Studie der Umweltorganisation Aktionskonferenz Nordsee (AKN) in

Bremen. Danach liegen noch mindestens 400 000 Tonnen Altlasten aus

beiden Weltkriegen vor der Küste Niedersachsens und Schleswig-

Holsteins versenkt. Hinzu käme eine unbekannte Menge an Bundeswehr-

Munition, sagte der Koblenzer Meeresbiologe und Verfasser der Studie,

Stefan Nehring am Dienstag.