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FRAGE:
Herr Holzenkamp, am Sonnabend findet in Vechta der Parteitag des CDU-Landesverbands Oldenburg statt. Es gibt eine umfangreiche Tagesordnung. Zunächst stehen Vorstands-Wahlen an. Wird es personelle Veränderungen geben?
HOLZENKAMP
: Mir sind bisher keine bekannt. Gewählt wird der gesamte Landesvorstand: Vorsitzender, die drei Stellvertreter, der Landesgeschäftsführer, Beisitzer.
FRAGE:
Sie haben auch einen besonderen Gastredner: Wissen Sie schon, zu welchen Themen Ministerpräsident und Niedersachsen -CDU-Vorsitzender David McAllister reden wird?
HOLZENKAMP
: Ich könnte mir vorstellen, dass er wegen der aktuellen Lage zunächst die politische Situation in Deutschland analysiert, wobei ich davon ausgehe, dass die Energiepolitik besonders im Fokus stehen wird.
FRAGE:
Es wird aber sicherlich auch um die Kommunalwahl im September gehen?
HOLZENKAMP
: Ja, wir als Union sind vor allem eine Kommunal-Partei. Wir kämpfen für die Anliegen der Bürger vor Ort und sind dicht an ihnen dran. Themen sind Infrastrukturmaßnahmen im Oldenburger Land – gerade vor dem Hintergrund der Energiepolitik, z. B. Offshore-Parks. Aber auch Themen wie Küstenautobahn, Ortsumgehungen und Breitband-Verkabelung im ländlichen Raum.
FRAGE:
Wie steht es um das Thema Biogas?
HOLZENKAMP
: Das wird ein großes Thema sein.
FRAGE:
Es gibt viele Anträge am Sonnabend. Einer betrifft die Hinterland-Anbindung für den Jade-Weser-Port. Wir steht Ihre Partei dazu?
HOLZENKAMP
: Sobald der Port in Betrieb geht, wollen wir, dass dann der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke gewährleistet ist. Im Bundestag ist es uns in der letzten Haushaltsbereinigungssitzung gelungen, die erforderlichen Maßnahmen einzustellen. Da haben wir mit der Staatskanzlei, aber auch mit den niedersächsischen Kollegen der anderen Parteien an einem Strang gezogen.
Franz-Josef Holzenkamp
aus Emstek (Kreis Cloppenburg) sitzt seit 2005 für die CDU im Deutschen Bundestag. 2009 wurde der heute 51-Jährige zum Vorsitzenden des CDU-Landesverbands gewählt. Auf dem Landeparteitag am Sonnabend in Vechta stellt er sich zur Wiederwahl.