Remlingen - Rund 40 Umweltschützer haben in Remlingen an den Beginn der Einlagerung von Atommüll in das ehemalige Bergwerk Asse vor genau 50 Jahren erinnert. Zu der Kundgebung am Dienstag hatte der „Asse-II-Koordinationskreis“ aufgerufen, in dem mehrere Initiativen und Organisationen aktiv sind.
Mit einem Rückblick erinnerten die Demonstranten an die Fehler, die dazu geführt haben, dass das Bergwerk heute ein Negativbeispiel für die Atommülllagerung ist.
Rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen liegen in dem Atommülllager, in das seit 1988 bis zu 12 000 Liter Wasser täglich laufen und die Stabilität gefährden.
