Hannover - Die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze für Tageszeitungen und für deren Online-Angebote (7 Prozent Print, 19 Prozent Digital) sind nach Meinung der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion unter dem Aspekt der Steuergerechtigkeit nicht nachvollziehbar. Die Fraktion hat die Landesregierung daher aufgefordert, sich über den Bundesrat für einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent einzusetzen. Zudem soll sie sich für eine Änderung der EU-Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie einsetzen, die mit einem ermäßigten Steuersatz für Online-Angebote nicht im Einklang stehe.