Hannover - Im Prozess gegen einen falschen Arzt hat die Staatsanwaltschaft drei Jahre und zwei Monate Gefängnis gefordert. Der unter anderem wegen Körperverletzung angeklagte 31 Jahre alte Mann hatte am Landgericht Hannover gestanden, einem pflegebedürftigen Jungen ein Notfallmedikament gespritzt zu haben. Seiner Mitbewohnerin legte er zu Übungszwecken eine Magensonde. „In grenzenloser Selbstüberschätzung hat er das Leben von kranken Kindern gefährdet“, erklärte Staatsanwältin Marina Richter am Dienstag in ihrem Plädoyer.
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