Hannover - Zur finanziellen Entlastung der Mitglieder will der Landesverband der niedersächsischen FDP rund ein Drittel der in der Diskussion stehenden Parteisonderabgabe erstatten. „Wir sind zwar auch nicht vermögend, aber wir trauen uns das zu. Die Abgabe ist für jedes Mitglied eine Zumutung, aber sie ist notwendig“, sagte Landeschef Stefan Birkner.

Derzeit diskutieren die FDP-Mitglieder bundesweit zum Teil sehr kontrovers über eine auf die kommenden drei Jahre befristete Sonderumlage, mit der die politische Arbeit und die Wahlkämpfe finanziert werden sollen. Im Raum steht eine Zusatzabgabe von 25 Euro pro Mitglied und Jahr. Nach Angaben von FDP-Bundesschatzmeister Hermann Otto Solms soll damit ein „Solidarfonds“ in Höhe von vier Millionen Euro gebildet werden.

Für die FDP in Niedersachsen mit rund 5300 Mitgliedern bedeutet dies eine Sonderabgabe von rund 400 000 Euro.