Hannover - Niedersachsen und die internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem wollen bei der Fortbildung von Lehrern stärker zusammenarbeiten. Die Landesregierung in Hannover stimmte am Dienstag einem entsprechenden Entwurf zu, teilte das Kultusministerium mit.

Vorgesehen sind Fortbildungen für Lehrkräfte und Mitarbeiter von zeithistorischen Einrichtungen in Niedersachsen und Israel. Sie sollen sich außerdem stärker über pädagogische Fragen im Zusammenhang mit der Vernichtung der Juden durch Nazi-Deutschland austauschen. Die Erklärung soll Ende Mai von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) und einer Delegation aus Yad Vashem unterzeichnet werden.