FRIEDLAND/HANNOVER - FRIEDLAND/HANNOVER/DPA - Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat den Plan des niedersächsischen Innenministers zum Ausbau des Lagers Friedland zu einem Integrationszentrum für Aussiedler kritisiert. Die zu erwartende „isolierte Lernwelt“ sei kontraproduktiv für die Integration, so der AWO-Landesvorsitzende Axel Plaue am Dienstag. Sprache solle besser im Alltag gelernt werden. Außenkontakte in Lern- und Arbeitsbeziehungen trügen zur Integration bei. Innenminister Uwe Schünemann (CDU) plant, dass Aussiedler künftig sechs Monate lang in Friedland Sprachkurse erhalten und auf das Leben in Deutschland vorbereitet werden. Die AWO bietet derzeit dezentrale Integrationskurse an.
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