GROßENKNETEN/FRIESOYTHE - GROßENKNETEN/FRIESOYTHE/FJ - Renate Geuter aus Markhausen ist die Kandidatin der SPD für die Landtagswahl 2008 im Wahlkreis 66 (Cloppenburg-Nord), zu dem die Städte Wildeshausen und Friesoythe sowie die Gemeinden Barßel, Bösel, Garrel, Großenkneten und Saterland gehören. Am Sonnabendnachmittag erhielt sie bei der Wahlkreisdelegiertenkonferenz im Haaster Krug in Sage-Haast (Gemeinde Großenkneten) 100 Prozent der Stimmen. Alle 41 Delegierten votierten für Geuter, die bereits seit 2003 für die Sozialdemokraten in Hannover sitzt. Zudem ist sie seit 1991 Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Cloppenburg und seit 2001 Ratsfrau der Stadt Friesoythe.
„Ich bin ganz gerührt von dem Ergebnis“, sagte Geuter nach der Abstimmung. „Ich freue mich auf die Herausforderung in den kommenden Wochen und Monaten.“
Die Leitung der Konferenz hatte Sigrid Rakow aus dem Vorstand des Bezirks Weser-Ems übernommen. Sie begrüßte als Ehrengäste den Bundestagsabgeordneten Holger Ortel, den Vorsitzenden des Unterbezirks Oldenburg-Land und Landtagskandidaten für den Wahlkreis 64 (Dötlingen, Harpstedt, Hatten, Wardenburg, Hude und Ganderkesee), Axel Brammer, den früheren Landrat des Landkreises Oldenburg, Hermann Bokelmann, den Cloppenburger Landtagsabgeordneten Frank Henry Horn und den Bezirksgeschäftsführer Olaf Abdinghoff-Feldkemper.
Renate Geuter kritisierte in ihrer Rede an erster Stelle die Politik der regierenden CDU, die sich besser aufs Repräsentieren denn aufs Regieren verstünde. Sie prangerte insbesondere die Mängel im Bildungssystem, die hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen, die erschwerte Arbeit der Polizei, Streichungen im Seniorenbereich, die Kürzung des Blindengeldes und wenig kommunalfreundliches Handeln seitens der Regierung Wulff an: „Für viele Menschen und Einrichtungen in Niedersachsen ist nichts besser, sondern eher schlechter geworden.“
Geuters Ziel sei es deshalb, die Menschen von den wirtschaftspolitischen Zielen der SPD, ihrem Bildungsprogramm und ihren Überlegungen für eine soziale Teilhabe aller Menschen zu überzeugen. Dabei komme es auf das „Engagement vor Ort“ an, so die Landtagskandidatin, die in diesem Zusammenhang sagte: „Wir müssen uns auf wenige wichtige Themen konzentrieren.“
