Hamburg/Peine - Die Angehörigen von zwei in Ägypten erstochenen Touristinnen aus Niedersachsen erheben laut einem „Spiegel“-Bericht schwere Vorwürfe. Bis heute hätten sie keine Auskunft über die Hintergründe des Messerattentats erhalten.
Im Juli 2017 hatte ein Ägypter in Hurghada auf die zwei Urlauberinnen eingestochen. Vieles deute auf einen islamistischen Anschlag hin, heißt es in einer Meldung des „Spiegel“. Das Bundeskriminalamt kam nach Spiegel-Informationen zu dem Schluss, es liege „der Verdacht nahe, dass die Tat religiös motiviert war“. Doch die ägyptischen Behörden wollen den Angaben zufolge von Terrorismusbezügen nichts wissen. Stattdessen deuteten sie psychische Probleme des Attentäters an. Er habe die Tat zugegeben, sei aber noch nicht verurteilt worden, schrieben sie dem Anwalt der Angehörigen.
