Hannover - Der Niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst ist 2017 mehr als 700 Mal ausgerückt. Dabei beseitigten die Einsatzkräfte rund 130 Tonnen Weltkriegs-Munition, so das Innenministerium. 271 Mal mussten die Kampfmittel vor Ort gesprengt werden. Verletzt wurde niemand. Besonders in der Nordsee werden vermehrt Munition und Bomben entdeckt. Das liegt daran, dass dort immer mehr Offshore-Windparks entstehen. Auch mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg geht von den Blindgängern noch eine erhebliche Gefahr aus.
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