HANNOVER - HANNOVER/DPA - Nach einer Entlastung durch die Gesundheitsreform verzeichnen die Krankenkassen nun wieder deutlich gestiegene Arzneimittelausgaben. Die Steigerung beträgt bis zu 30 Prozent. So gab die AOK Niedersachsen nach eigenen Angaben von Januar bis März 2005 mit insgesamt 132,7 Millionen Euro etwa 27 Prozent mehr für Medikamente aus als im Vorjahreszeitraum. Die Kaufmännische Krankenkasse KKH kritisierte, trotz einer erhöhten Eigenbeteiligung der Versicherten erreichten die Arznei-Ausgaben wieder das Niveau vor der Gesundheitsreform.