HANNOVER - HANNOVER/SE - Weiter Streit um die Job-Börse Niedersachsen: Die Landesregierung spricht von großen Vermittlungserfolgen, die Opposition von einer großen Mogelpackung. Nach Angaben des Innenministeriums umfasst der Behörden-Stellenmarkt derzeit 400 Job-Angebote. Das geht aus einer Mitteilung an den Haushaltsausschusses des Landtages hervor, die dieser Zeitung vorliegt. Laut Ministerium wurden bei der Polizei bislang 110 Beschäftigte auf andere Stellen vermittelt und 50 Förster für den Lehrerberuf qualifiziert. 89 Waldarbeiter und 77 Straßenwärter hätten Interesse an einem Posten im Justizvollzug bekundet. Die SPD kritisierte, die Job-Börse funktioniere nicht. Deshalb habe die Regierung rund 1300 Ausnahmen vom Einstellungsstopp machen und mehr als 600 Landesbedienstete in den vorzeitigen Ruhestand schicken müssen.
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