HANNOVER/BERLIN - Im Streit um die Vertriebenen-Stiftung hat der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff Partei für Erika Steinbach ergriffen. „Wir können Frau Steinbach nicht opfern“, sagte Wulff: „Sie ist eine von uns. Ihr geschieht ein hohes Maß an Unrecht.“ Er habe kein Verständnis dafür, dass dem Bund der Vertriebenen abgesprochen werde, die „demokratisch gewählte, rechtschaffene Demokratin Erika Steinbach“ in

den Beirat zu schicken. Er hoffe, dass die Bundesregierung bald Steinbachs Kompromissvorschlag annehme.