HANNOVER - Eine junge Frau, die im Weserbergland angeblich einen wilden Wolf gesichtet hatte, hat die Behörden mit einem Foto aus dem Internet hinters Licht geführt. Wie das Umweltministerium am Freitag in Hannover mitteilte, sei das Foto 2007 in der Schweiz entstanden und nicht von der Frau mit ihrem Handy gemacht worden. „Es gibt überhaupt keine Indizien“, sagte Ministeriumssprecherin Inka Burow. Der örtliche Wolfsbeauftragte hatte die Täuschung aufgedeckt. Unplausibel war die Schilderung der Frau nicht, in Südniedersachsen und der Lüneburger Heide war bereits einmal ein Wolf gesichtet worden. Konsequenzen hat die Täuschung für die Frau wohl keine, meinte Burow.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
