HANNOVER/BUCHHOLZ - Die aus der niedersächsischen Linksfraktion ausgeschlossene Landtagsabgeordnete Christel Wegner hat in einer Erklärung Vorwürfe zurückgewiesen, sie sei für die Wiedereinführung der DDR-Staatssicherheit.
Sie wolle nicht „die Stasi zurück“, schrieb sie in einem am Donnerstag öffentlich gemachten Brief an die Fraktion im Landtag. Ihre Aussage in dem Interview für die ARD-Sendung „Panorama“ habe sich nicht auf die Stasi bezogen. „Ich habe vielmehr gesagt, dass jeder Staat einen Geheimdienst hat und dies natürlich auch für einen sozialistischen Staat gilt.“ Nach dem Fernsehinterview wurde Christel Wegner, die Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ist, aus der Linksfraktion ausgeschlossen.
Unterdessen forderten Landtagsabgeordnete der CDU und der FDP die ehemalige Krankenschwester auf, ihr Amt als Landtagsabgeordnete niederzulegen.
