HANNOVER - HANNOVER/DPA - Zum Verhindern des Chipkarten-Missbrauchs sollten Patienten nach Ansicht der Kaufmännischen Krankenkasse KKH bei jedem Arztbesuch den Personalausweis vorlegen. Nach Umfragen im Auftrag der Kasse wären mehr als 90 Prozent der Versicherten dazu bereit. Auch rund 50 Prozent der niedergelassenen Ärzte befürworteten die Methode, teilte die KKH am Mittwoch in Hannover mit. Vor allem in Großstädten habe der illegale Handel mit Versichertenkarten zugenommen, sagte der KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit. Die Vorlage des Personalausweises sei eine einfache und zugleich kostengünstige Möglichkeit, den Missbrauch mit Versichertenkarten in den Griff zu bekommen, sagte der KKH-Chef.
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