HANNOVER/CLOPPENBURG - Für ihr Ganztagsangebot wurde am Dienstagabend die Paul-Gerhardt-Grundschule Cloppenburg mit dem niedersächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Aus den Händen vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann nahmen Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese und Schulleiterin Martina Reichel-Hoffmann den Preis in Hannover entgegen. Cloppenburg als Träger der Schule erreichte den dritten Platz in der Kategorie "Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund".

Die

Integration zugewanderter Menschen sei eine der wichtigsten

Herausforderungen für die Politik und Gesellschaft, sagte Schünemann bei der Prämierung der

Kommunen. Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in drei unterschiedlichen Kategorien

an neun Preisträger vergeben.

In der Kategorie „Bildung von Kindern und Jugendlichen mit

Migrationshintergrund“ erhielt der Landkreis Nienburg den ersten

Preis. Auf Platz zwei und drei folgten die Städte Braunschweig und

Cloppenburg. In der Kategorie „Integration in Ausbildung und Arbeit“

wurden Wolfsburg, Osnabrück und Braunschweig ausgezeichnet. In der

Sparte „Integrationskonzept, Vernetzung, Beteiligung“ ging der Preis

an den Landkreis Osnabrück, gefolgt vom Landkreis und der Stadt

Lüneburg sowie der Stadt Peine.

Insgesamt habe es 50 Beiträge für den Wettbewerb gegeben, sagte

Schünemann. Damit hätten die Kommunen eindrucksvoll bewiesen, mit

welch großem Engagement die Integration vor Ort betrieben werde.

Zur

Jury gehörten die Bundesintegrationsbeauftragte

Maria Böhmer, der Musikproduzent Mousse T., der Fußballspieler Altin

Lala von Hannover 96, der ehemalige Osnabrücker Oberbürgermeister

Hans-Jürgen Fip (SPD), der Unternehmer Dirk Rossmann und die

Vorsitzende des Landespräventionsrates, Sigrid Maier-Knapp-Herbst.