HANNOVER - Der frühere „Verdi“-Landeschef Wolfgang Denia will als Mitglied des SPD-Schattenkabinetts für die Landtagswahl vor allem Stimmen aus dem Gewerkschaftslager für die Sozialdemokraten zurückgewinnen. „Im Gewerkschaftslager habe ich eine Glaubwürdigkeit“, sagte Denia in Hannover. Davon solle die SPD profitieren. Seine Berufung ins SPD-Team für die niedersächsische Landtagswahl im Januar 2008 sei Ausdruck dafür, dass sich SPD und Gewerkschaften wieder annäherten. Infolge der Debatte über die „Agenda 2010“ hatten sich SPD und Gewerkschaften entfremdet. Viele Gewerkschafter hatten sich der neuen Linken angeschlossen. Herausragende Themen für Denia im Wahlkampf seien Mindestlohn und Leiharbeit. „Da müssen wir die Regierung stellen und klarmachen, dass wir eine sozialere Politik brauchen.“