HANNOVER - Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Landeschef, Garrelt Duin, hat die Ergebnisse der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister scharf kritisiert: „Frau von der Leyen hat den Länderministerien der CDU ein Nein zur Verfassungsänderung abgerungen. Damit verhindert die CDU eine rechtssichere Betreuung von Langzeitarbeitslosen aus einer Hand.“ Der Weg in die geteilte Trägerschaft von Jobcentern zerstöre funktionierende Strukturen und führe zu Kostensteigerungen, so Duin und verwies auf die Optionskommunen. Die müssten nun um ihren Fortbestand bangen, obwohl sie einen Qualitätssprung in der Langzeitarbeitslosen-Betreuung erreicht hätten.