HANNOVER - Die Ermittlungen gegen Olaf Glaeseker, den ehemaligen Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, ziehen sich hin. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ könnten sie bis in den Herbst hinein dauern, weil das Landeskriminalamt Hannover Zehntausende E-Mails auswertet. Die Sonderkommission sei deshalb aufgestockt worden. Gegen Glaeseker ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover im Zusammenhang mit dem Lobby-Treffen Nord-Süd-Dialog wegen Verdachts der Bestechlichkeit. Glaeseker war schon Wulffs Sprecher, als dieser noch Ministerpräsident war.