Hannover - Ein neuer Feiertag im Norden wird aus Sicht der niedersächsischen Landesregierung nicht zu einer Erhöhung der Arbeitnehmer-Beiträge zur Sozialversicherung führen. „Es wäre skurril, wenn Menschen in Niedersachsen extra Beiträge für einen Feiertag zahlen müssten, den es in anderen Bundesländern längst gibt“, sagte ein Sprecher des SPD-geführten Sozialministeriums in Hannover am Freitag. Selbst wenn im Norden ein neuer Feiertag dazukomme, gebe es hier immer noch weniger arbeitsfreie Tage als in anderen Bundesländern.
„Die Niedersachsen arbeiten tendenziell mehr als Menschen in anderen Ländern, weil es hier weniger Feiertage gibt“, betonte der Sprecher Uwe Hildebrandt. Sie dürften dafür nicht durch Beiträge bestraft werden, wenn sich diese Situation leicht ändere. Die Landesregierung favorisiert als neuen Feiertag den Reformationstag am 31. Oktober.
