HANNOVER - Industriepolitische Gründe waren aus Sicht von Greenpeace ausschlaggebend für die Auswahl Gorlebens als möglichem Atomendlager-Standort. Der Atomexperte der Umweltorganisation, Mathias Edler, kritisierte in Hannover eine für das Umweltministerium erstellte Studie als „einseitig beschönigend“. Danach war die Auswahl Gorlebens vor rund 30 Jahren sachgerecht. Greenpeace hingegen beklagte, die in der Studie dargelegte Kritik an dem Suchverfahren werde verharmlost.
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