Hannover - Verdünnte Krebsmedikamente, gefälschte Rezepte: Der Kaufmännischen Krankenkasse KKH ist im vergangenen Jahr der bislang größte Schaden durch Betrug entstanden – 3,7 Millionen Euro. Das Ermittlerteam der Versicherung deckte bundesweit 270 neue Delikte auf und erstattete in 22 Fällen Strafanzeige. Besonders der Betrug in der ambulanten Pflege habe zugenommen, sagte die KKH-Chefermittlerin Dina Michels am Mittwoch in Hannover. Hier wurden 110 neue Fälle registriert.