HANNOVER - HANNOVER/SE - Die Grünen haben den geplanten Staatsvertrag der Elbeanrainer zum Hochwasserschutz scharf kritisiert und mehr Kompetenzen für den Bund gefordert. Der Staatsvertrag der vier Bundesländer sei nicht ausreichend, sagte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel dieser Zeitung. „Wir brauchen einen Krisenstab für den gesamten Flusslauf – und einer muss den Hut auf haben.“ Dafür komme nur der Bund in Frage. Der Krisenstab müsse etwa entscheiden, wann Polder geöffnet werden. Wenzel bemängelte, dass ein effektives Vorgehen gegen Hochwasser bisher durch Länderegoismen verhindert worden sei. Die Grünen haben für Anfang Mai alle Fraktionen und Verbände der betroffenen Länder zu einer Elbekonferenz eingeladen. Geplant sei eine gemeinsame Erklärung.
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