HANNOVER - Die niedersächsischen Grünen haben die China-Politik der Landesregierung scharf attackiert. „Die Koalition duckt sich bei der Menschenrechtsfrage weg und setzt einseitig auf die wirtschaftlichen Kontakte“, sagte die Vize-Fraktionschefin der Grünen im Landtag, Ursula Helmhold. Von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP), der derzeit auf einer Reise nach China und Malaysia ist, sei zu den Menschenrechtsverletzungen in China und Tibet nichts zu hören. „Wulff und Hirche sind auffallend zurückhaltend und ducken sich weg.“ Helmhold sieht die Partnerschaft mit den chinesischen Provinzen Jilin und Anhui in einer Belastungsprobe.
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