HANNOVER -
Kinder mit Problemen beim Lesen, Schreiben oder Rechnen sollen gefördert werden. Land kündigt Erlass an.
HANNOVER/SE - Neue Hoffnung für Schüler mit Schwächen beim Lesen, Schreiben oder Rechnen: Das Land möchte sie stärker fördern als bisher. Kultusminister Bernd Busemann (CDU) will einen entsprechenden Erlass heute in den Landtag einbringen. Er ersetzt eine veraltete Regelung von 1978. Danach soll bei der Versetzung in die nächste Klasse mehr Rücksicht auf individuelle Lernprobleme genommen werden. „Rechenschwierigkeiten werden erstmals berücksichtigt“, sagte Busemann in Hannover. Neu sei auch die Förderung in den Fremdsprachen. Betroffenen darf das Lernen durch Laptops mit Rechtschreibprüfung oder durch veränderte Aufgabenstellung erleichtert werden. Ein ärztliches Attest ist nicht mehr notwendig. Laut Busemann haben bis zu 30 000 von 950 000 Schülern Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen.
