Hannover - Zwei Wochen nach der Auflösung ihres niedersächsischen Landesverbandes wegen der Beobachtung durch den Verfassungsschutz hat die AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) nach eigenen Angaben alle 150 Mitglieder ausgeschlossen. „Es gibt zurzeit kein Mitglied mehr in Niedersachsen“, sagte der JA-Bundesvorsitzende Damian Lohr.
Der Landesverband soll jedoch im Laufe des Januar neu gegründet werden. Der Bundesverband habe dazu zwei Koordinatoren bestimmt: Frank Rinck aus Lüneburg, Beisitzer im niedersächsischen AfD-Landesvorstand, und das AfD-Mitglied Christopher Jahn aus Osnabrück. Beide sollen nun mit den ehemaligen JA-Mitgliedern, die dem neuen Landesverband beitreten möchten, Gespräche führen. „Sie müssen das Programm der AfD unterstützen und auf dem Boden der Verfassung stehen“, sagte Lohr. Dann sei der Weg zu einer erneuten Mitgliedschaft frei.
