HANNOVER - HANNOVER/DPA - Eine neue Genehmigung für die Transrapid-Teststrecke im Emsland wird aller Voraussicht nach vom Ausgang des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu dem Unglück abhängen.

Er halte es für unwahrscheinlich, dass vor dem Abschluss des Untersuchungsausschusses eine neue Genehmigung zu erwarten sei, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Jörg Bode, am Dienstag in Hannover. Ein Antrag auf eine neue Erlaubnis für die Versuchsanlage müsse die Untersuchungsergebnisse des Eisenbahnbundesamtes und einer Sicherheits-Fachkonferenz berücksichtigen.

Um den Testbetrieb mit einem neuen Transrapid aufnehmen zu können, muss die Betreibergesellschaft IABG zunächst einen Antrag auf eine neue Betriebsgenehmigung stellen. Die IABG wurde auch aufgefordert, ein neues Sicherheitskonzept zu erstellen.

Den Vorsitz des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses soll der CDU-Landtagsabgeordnete aus Göttingen, der Rechtsanwalt Harald Noack, übernehmen. Das beschloss die Fraktion am Dienstag. Für die FDP wird der Parlamentarische Geschäftsführer Bode dabei sein.