HANNOVER - Die Kommunen in Niedersachsen befinden sich in einer dramatischen Finanzsituation. „Das Hauptproblem ist nicht die Ausgabeseite, sondern die Einnahmeseite“, sagte die stellvertretende Landesbezirksleiterin von „Verdi“, Susanne Kremer, in Hannover. Deshalb haben erstmalig in Niedersachsen Gewerkschaften mit politischen Vertretern eine Erklärung erarbeitet. In diesem „Rettungsschirm für Städte, Gemeinden und Landkreise“ fordern sie von der Landesregierung, dass sie sich energisch für ausreichende und planbare Einnahmen für Kommunen einsetzt. Laut Erklärung werden für 2011 bis 2013 kommunale Mindereinnahmen von 10,9 Milliarden Euro vorausgesagt.
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