HANNOVER - Forscher aus Hannover haben ein Gen entdeckt, das das Wachstum von Hirntumoren bremst. Möglicherweise spielt seine tumorunterdrückende Wirkung bei Brust- oder Darmkrebs ebenfalls eine Rolle. Die Funktionsweise des neu entdeckten Gens könne in Zukunft bei der Entwicklung von Krebsmedikamenten berücksichtigt werden, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler vom Institut für Humangenetik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in der Fachzeitschrift „Brain“.