HANNOVER - Im Streit um die Lagerung der radioaktiv verseuchten Lauge im Atommülllager Asse zeichnet sich eine Lösung ab. Das Umweltministerium sprach sich am Freitag für eine Zwischenlagerung unter Tage aus. Das hatte das Bundesamt für Strahlenschutz gefordert, um die geplante Bergung der Atommüllfässer zu beschleunigen. Die radioaktiven Laugen könnten in Fässer gefüllt oder mit Beton verfestigt werden, um ein zügiges Anbohren der Kammern zu ermöglichen, sagte Ministeriumssprecherin Inka Burow. Eine neue Genehmigung sei nicht erforderlich. Die Kapazitäten der Landessammelstelle reichten derzeit für die 80 Kubikmeter Lauge nicht aus, betonte Burow.