HANNOVER - HANNOVER/DPA - Mit einer zweitägigen Expertenanhörung hat der Niedersächsische Landtag einen neuen Anlauf zur Klärung der rätselhaften Leukämie-Fälle in der Elbmarsch genommen. Eine Reihe von Wissenschaftlern vertrete weiterhin die Meinung, ein möglicher Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und den nahe gelegenen Atomanlagen sei bisher nicht hinreichend untersucht worden. Das sagte die Vorsitzende des Sozialausschusses, Gesine Meißner (FDP), nach dem ersten Teil der nicht öffentlichen Anhörung am Mittwoch in Hannover. Konkrete Ergebnisse, die als Grundlage für politische Initiativen dienen könnten, seien jedoch frühestens Donnerstag zu erwarten.