HANNOVER - In der Affäre um illegale Wahlkampfhilfe für die CDU in Niedersachsen hat Ministerpräsident David McAllister alle Vorwürfe zurückgewiesen. „Wir haben uns als CDU Niedersachsen nichts vorzuwerfen. Wir sind davon ausgegangen, dass alles korrekt gelaufen ist“, sagte McAllister am Freitag. Die SPD forderte McAllister und Bundespräsident Christian Wulff auf, die Affäre „bedingungslos“ aufzuklären. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen auch gegen den Wolfsburger Oberbürgermeister Rolf Schnellecke (CDU) wegen des Verdachts der Untreue. Bei den Vorwürfen gegen die CDU geht es um Wahlkämpfe, die angeblich teilweise auf Kosten der Stadtwerke Wolfsburg geführt worden sein sollen.