HANNOVER - Niedersachsen zahlt für die Ausbildung seiner Schüler an allgemeinbildenden Schulen weniger Geld als andere Bundesländer. Pro Kopf gab das Land im Jahr 2007 durchschnittlich 5000 Euro aus, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit – 400 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt.

Die meisten Mittel je Schüler wandte Thüringen auf (6800 Euro). Das wenigste Geld zahlten Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein (je 4900 Euro). Darin enthalten sind die Kosten für Personal, laufenden Sachaufwand und Investitionen. Bremen liegt mit 5400 Euro im Bundesdurchschnitt. Bei den Berufsschülern liegt Niedersachsen mit 3800 Euro pro Jahr und Kopf dagegen 200 Euro über dem Schnitt. Nur für die Ausbildung der Realschüler gibt Niedersachsen mit 4600 Euro pro Jahr genauso viel aus wie der Schnitt aller anderen Länder.