HANNOVER - Streit um offenen Strafvollzug in Niedersachsen: Justizminister Bernd Busemann (CDU) hat Kritik der Konferenz katholischer Gefängnisseelsorger zurückgewiesen. Er könne „die Sorge um den offenen Vollzug nicht teilen“, sagte Busemann dieser Zeitung. Der Anteil der Gefangenen, die tagsüber die Justizvollzugsanstalt verließen, um einer Arbeit oder Ausbildung nachzugehen, bewege sich um die 20 Prozent. Derzeit seien 125 Gefangene mehr im offenen Vollzug als 2007. Der Verband hatte den offenen Vollzug als „Sorgenkind“ bezeichnet.