HANNOVER/OLDENBURG - Viel Lob für die niedersächsischen „Landschaften“. Beim Abend der Arbeitsgemeinschaft der Landschaftsverbände in Hannover zeigten sich Landtagspräsident Hermann Dinkla und Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (beide CDU) beeindruckt von der Arbeit der zwölf Förderverbände für Kunst und Kultur – darunter auch die Oldenburgische und die Ostfriesische Landschaft.

Dinkla sprach in seiner Rede von einem „vertrauensvollen Dialog“ zwischen Parlament und „Landschaften“, der sich seit Jahren bewährt habe. „Die Förderung von Kultur, Bildung und Wissenschaft ist die originäre Aufgabe der Landschaftsverbände, die sie mit höchstem Verantwortungsbewusstsein für das Land und seine Bewohner wahrnehmen“, sagte Dinkla. Vor dem Hintergrund der Globalisierung könne es gelingen, „regionale Identität zu schaffen und zu bewahren und zugleich die kulturelle Vielfalt des Landes Niedersachsen ins Bewusstsein zu rücken.“

Stratmann betonte, dass im Landeshaushalt 2008 rund eine Million Euro zusätzlich für die regionale Kulturförderung zur Verfügung steht. „Die Regionen in Niedersachsen müssen auch in Zukunft attraktiv bleiben.“ Ziel der regionalisierten Kulturförderung sei es gewesen, weniger Verwaltung und bessere Anreizstrukturen für die Bürger zu schaffen. Dies sei auch gelungen.

An „Abend der Landschaften“ nahmen zahlreiche Minister und Abgeordnete des Landtags teil.