HANNOVER - Knapp sechs Wochen vor der Landtagswahl hat SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner die Wirtschafts- und Bildungspolitik der CDU/FDP-Regierung scharf attackiert. Niedersachsen hinkt hinterher, sagte Jüttner am Dienstag in Hannover. In der Statistik zur wirtschaftlichen Entwicklung sei das Land im bundesweiten Vergleich auf Platz zwölf abgerutscht. Jüttner und sein Schattenminister Wolfgang Denia warfen der schwarz-gelben Koalition Arbeitnehmerfeindlichkeit vor. Der frühere Verdi-Landeschef Denia soll im Falle eines SPD-Wahlsiegs ein Ministeramt übernehmen. Wir werden diese Landtagswahl zur ersten Volksabstimmung über einen gesetzlichen Mindestlohn machen, sagte Denia. Die CDU wies die Vorwürfe
zurück. Niedersachsen habe das zweitgrößte Wirtschaftswachstum. Der SPD-Kandidat rede das Land schlecht.
