HANNOVER - HANNOVER/SE - Der Streit um die Richter-Schelte von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) ist offenbar beigelegt. „Die Sache ist vom Tisch“, erklärte Dennis Weilmann, Sprecher des Justizministeriums gestern in Hannover. Zuvor hatte Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) telefonisch zwischen Stratmann und dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Braunschweig, Christian Büschen, vermittelt. Auslöser des Streits war die Entscheidung des Gerichts, dass die Hochschulen im Sommersemester 2006 keine Langzeitstudiengebühren kassieren dürfen. Das Ministerium hatte das Urteil als kurios bezeichnet. SPD-Politikerin Heike Bockmann kritisierte die Schlichtung durch die Ministerin: Stratmann sei durch das Eingreifen seiner Kollegin noch mehr blamiert.