HANNOVER - Nach der Affäre um die niedersächsische Abgeordnete Christel Wegner (DKP) geht „Die Linke“ auf Distanz zur Deutschen Kommunistischen Partei. DKP-Mitglieder sollen nach dem Willen der Parteiführung künftig nicht mehr auf Landeslisten kandidieren können.

Unterdessen wurden Forderungen aus der Union nach Konsequenzen laut. Die beiden Landesvorsitzenden der Linken in Niedersachsen, Diether Dehm und Kreszentia Flauger, sollten zurücktreten, sagte CDU-Fraktionschef David McAllister in Hannover.

Der ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen der DDR-Staatssicherheit, Joachim Gauck, kritisierte: „Die Art der politischen Nostalgie, wie sie „Die Linke“ betreibt, ist sehr gefährlich.“