Hannover - Das niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat berät verstärkt Mädchen und junge Frauen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. „Bei der Aufklärungsarbeit arbeiten wir eng mit den Schulen zusammen“, sagte eine Mitarbeiterin des Hilfsangebots. Die kostenlose Hotline zählte nach Angaben des Sozialministeriums im vergangenen Jahr insgesamt 152 Anrufe, aus denen sich 758 Beratungskontakte entwickelten. Der Bedarf sei damit anhaltend hoch, hieß es.