Hannover - Fast jeder zweite Hilfesuchende der niedersächsischen Schuldnerberatungsstellen steht bei Telekommunikationsunternehmen in der Kreide. Von den rund 85 000 Männern und Frauen, die 2017 die Hilfe der Beratungsstellen in Anspruch nahmen, hatten sich rund 48 Prozent bei entsprechenden Anbietern verschuldet. Das hat das Landesamt für Statistik (LSN) am Montag mitgeteilt. Bei den 20- bis 25-Jährigen lag die Quote bei fast 70 Prozent. Hauptursachen für die Überschuldung waren Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung und Scheidung.
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