HANNOVER/WILHELSMSHAVEN - Der Jade-Port-Skandal hat jetzt weitere personelle Konsequenzen. Bremen will seinen Geschäftsführer in der Jade-Port-Gesellschaft, Jürgen Holtermann, zurückziehen. Der von Niedersachsen gestellte Geschäftsführer Helmut Werner soll ebenfalls ausscheiden wenn sein Vertrag im kommenden März ausläuft. Beide Länder reagieren damit auf die umstrittene Vergabe des Bauauftrags für den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven. Bei der Befragung im Untersuchungsausschuss des Landtags hatten sich Holtermann und Werner gegenseitig Fehler im Vergabeverfahren vorgeworfen.
Angeblich sollen sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) und sein Bremer Kollege Ralf Nagel (SPD) bei einem Geheimtreffen auf die Ablösung Holtermanns geeinigt haben. Dieser betonte am Freitag, dass er nicht zurückgetreten sei.
Nagel und Hirche sind sich offenbar auch einig darüber, dass es künftig nur noch einen Geschäftsführer geben soll. Der Bremer Senator schlug seinem niedersächsischen Kollegen in einem Brief vor, dass dieser von beiden Ländern gemeinsam bestimmt werden solle. Mit der Suche nach dem neuen Mann an der Spitze der Gesellschaft soll eine Personalberatungsagentur beauftragt werden.
Der von Bremen geplante Wechsel Holtermanns in den Aufsichtsrat der Jade-Port-Gesellschaft stieß in Niedersachsen aber auf Bedenken. Holtermann könne nicht gleichzeitig bei Bremenports für den Bau des Hafens zuständig sein, sagten die Ausschuss-Obmänner von CDU und FDP, Hermann Dinkla und Jörg Bode, dieser Zeitung. Die Flexibilität Bremens ist eine gute Chance, eine konstruktive Lösung für den Hafenbau zu finden.
Am Montag sollen der gefeuerte Hafen-Chefplaner Wolf-Dietmar Starke und der frühere Stabsstellen-Leiter im Ministerium, Joachim Erdmann, vor dem Ausschuss aussagen. Wie es heißt, könnten beide Holtermann stark belasten.
Der Jade-Port-Skandal hat jetzt weitere personelle Konsequenzen. Bremen will seinen Geschäftsführer in der Jade-Port-Gesellschaft, Jürgen Holtermann, zurückziehen. Der von Niedersachsen gestellte Geschäftsführer Helmut Werner soll ebenfalls ausscheiden wenn sein Vertrag im kommenden März ausläuft. Beide Länder reagieren damit auf die umstrittene Vergabe des Bauauftrags für den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven. Bei der Befragung im Untersuchungsausschuss des Landtags hatten sich Holtermann und Werner gegenseitig Fehler im Vergabeverfahren vorgeworfen.
Angeblich sollen sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) und sein Bremer Kollege Ralf Nagel (SPD) bei einem Geheimtreffen auf die Ablösung Holtermanns geeinigt haben. Dieser betonte am Freitag, dass er nicht zurückgetreten sei.
Nagel und Hirche sind sich offenbar auch einig darüber, dass es künftig nur noch einen Geschäftsführer geben soll. Der Bremer Senator schlug seinem niedersächsischen Kollegen in einem Brief vor, dass dieser von beiden Ländern gemeinsam bestimmt werden solle. Mit der Suche nach dem neuen Mann an der Spitze der Gesellschaft soll eine Personalberatungsagentur beauftragt werden.
Der von Bremen geplante Wechsel Holtermanns in den Aufsichtsrat der Jade-Port-Gesellschaft stieß in Niedersachsen aber auf Bedenken. Holtermann könne nicht gleichzeitig bei Bremenports für den Bau des Hafens zuständig sein, sagten die Ausschuss-Obmänner von CDU und FDP, Hermann Dinkla und Jörg Bode, dieser Zeitung. Die Flexibilität Bremens ist eine gute Chance, eine konstruktive Lösung für den Hafenbau zu finden.
Am Montag sollen der gefeuerte Hafen-Chefplaner Wolf-Dietmar Starke und der frühere Stabsstellen-Leiter im Ministerium, Joachim Erdmann, vor dem Ausschuss aussagen. Wie es heißt, könnten beide Holtermann stark belasten.
