Hannover - Moscheegemeinden in Niedersachsen erwarten von dem am Montag beginnenden Prozess gegen zwei aus Syrien zurückgekehrte IS-Kämpfer Aufschluss über die Motivation radikalisierter Muslime. „Ich erhoffe mir Erkenntnisse darüber, wie es dazu kommen kann, dass junge Menschen in den Krieg gehen“, sagte Avni Altiner, Vorsitzender des Landesverbandes Schura, einem Zusammenschluss von Moschee-Vereinen in Niedersachsen. Altiner betonte, er fürchte aber auch, dass der Prozess negative Einstellungen gegenüber Muslimen fördere. Viele Menschen machten keinen Unterschied zwischen Islamisten und Muslimen.