JADE - Ulrike Mayer wurde zur neuen Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde bestellt. Der schlechte Zustand der Straßen wird den Bauausschuss beschäftigen.
von sven kamin
JADE - Gleich für zwei Projekte gab der Rat der Gemeinde Jade auf seiner Sitzung am Dienstag grünes Licht für die Umsetzung. Die umweltpädagogische Station in Sehestedt wird eingerichtet und der Touristikverein erhält eine finanzielle Förderung.Als Ergänzung zum Projekt „Lernort Salzwiese“ ist die umweltpädagogische Station gedacht, die in zwei Containern eingerichtet und zunächst in Sehestedt aufgestellt werden soll. Die Gesamtkosten betragen 26 480 Euro, davon gibt es die Hälfte aus dem EU-Förderprogramm „Leader plus“. Einstimmig hat der Gemeinderat die für den Erhalt der Fördermittel notwendige Gegenfinanzierung – das heißt die Hälfte der Kosten in Höhe von 13 240 Euro – bewilligt.
Ebenfalls einstimmig fiel das Votum der Jader Ratsmitglieder aus für die Bezuschussung des Fremdenverkehrsvereins für das Jahr 2006 mit insgesamt 9000 Euro. Abgelehnt wurde hingegen, ebenfalls einstimmig, der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Jaderberg, die Kraftstoffkosten für das Fahrzeug der „First Responder“-Gruppe zu übernehmen. Bürgermeister Friedrich Janßen (CDU) sagte zur Begründung: „Die Feuerwehr hat damals zugesichert, alle anfallenden Kosten selbst zu tragen“.
Darüber hinaus bestellte der Gemeinderat Ulrike Mayer aus Oldenbrok ohne Gegenstimmen zur neuen Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde. Endgültig zu den Akten gelegt wurde zudem die Sozialstation Wesermarsch Mitte. Die Ratsmitglieder stimmten der formalen Auflösung einstimmig zu.
In der anschließenden Fragestunde für die Ratsfrauen und Ratsherren brachten Mitglieder unterschiedlicher Fraktionen den schlechten Straßenzustand zur Sprache. Bürgermeister Janßen regte eine Beratung im Bauausschuss an. Der Fachausschuss solle sich damit beschäftigen und nach Lösungen suchen.
