JEVER/OLDENBURG/BREMEN - JEVER/OLDENBURG/BREMEN/DRU - Der Nordwesten will enger als bisher zusammenarbeiten. Neun Landkreise, drei kreisfreie Städte, das Land Bremen, die regionalen Wirtschaftskammern und der Verkehrsverbund haben gestern in einer Resolution die Anerkennung als „Europäische Metropolregion Bremen/Oldenburg“ gefordert. Die Allianz erhofft sich davon eine bessere Ausgangsposition bei der Bewilligung von EU-Mitteln beispielsweise zur Förderung des Tourismus, der Verkehrsinfrastruktur und der Windenergie. Über die Anerkennung als „Metropolregion“ entscheidet die Konferenz der Minister für Raumordnung am 28. April in Berlin unter dem Vorsitz von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD).

Der Oldenburger IHK-Präsident Karl Harms sprach bei der Unterzeichnung der Resolution im Schloß zu Jever von einem „Meilenstein der Regionalentwicklung“. Der Nordwesten müsse sich als „gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungsmotor begreifen und weiterentwickeln“. Die Metropolregion sei „das Sahnehäubchen in der Zusammenarbeit zwischen Bremen und Niedersachsen“, erklärte Bremens Senator für Bau und Umwelt, Jens Eckhoff (CDU).

Bericht/kommentar, S.9