Hannover - Wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch von mehreren Schülern ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Berufsschullehrer aus Hannover. Man gehe der Frage nach, ob der Lehrer Jugendliche missbraucht und im Gegenzug gute Praktikumsplätze in Aussicht gestellt habe, sagte Behördensprecher Thomas Klinge. „Wir prüfen, ob es da eine Verknüpfung gibt.“
Seit Mitte 2014 werde gegen den Mann ermittelt. Befragungen von Schülern stünden aber noch aus. „Generell werden bei Kenntnissen von entsprechenden Vorwürfen dienstrechtliche Verfahren eingeleitet und Schutzmaßnahmen ergriffen“, sagte eine Sprecherin der in Lüneburg ansässigen Behörde. Laut Medienberichten unterrichtet der Lehrer seit Monaten nicht mehr an den Berufsbildenden Schulen.
