Wenn sie schon auf den Klatsch verzichten wollen, sollen sie wenigstens den Kaffee bekommen. Das dachte sich wohl Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) nach der Absage der Opposition für den Bildungsgipfel. Folglich schickte Althusmann einen Praktikanten mit Kaffeekanne zu SPD, Grünen und Linken. Bei der SPD suchte der vergeblich nach Schulexpertin Frauke Heiligenstadt, fand aber Fraktionsvize Detlef Tanke, der ihn 20 Minuten durch den Landtag führte. Der Praktikant war begeistert.
Mit Harfenklängen wollen die Grünen bald im Internet aufwarten. Die 19-jährige Wiebke Nordenberg soll für den Podcast „Wiebke weiß was“ eine spöttische Version des Niedersachsenlieds auf der Harfe spielen. Die Wahl des Instruments hat vielleicht damit zu tun, dass die Grünen wegen der guten Wahlergebnisse auf Wolke Sieben schweben. „Wir bleiben auf dem Teppich, auch wenn er fliegt“, musste Fraktionssprecher Rudi Zimmeck bei dieser Vermutung schmunzeln.
Zu den Schurkenstaaten wird Jordanien nicht gezählt. Als Hort der Demokratie ist das Königreich allerdings auch nicht aufgefallen. Für Verwunderung in Hannover sorgte deshalb der Besuch einer jordanischen Delegation, die sich bei Justizminister Bernd Busemann (CDU) über den Justizvollzug informierte. Man habe auch über Demokratie gesprochen und die Todesstrafe sei in Jordanien lange nicht mehr vollstreckt worden, besänftigte Ministeriumssprecher Georg Weßling.
