Oldenburg - Ihr 30-jähriges Bestehen feierte am Mittwoch die selbstständige Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener (ERH) der Stadt Oldenburg und Umgebung des Deutschen Bundeswehrverbands. Der Bundeswehrverband vertritt in allen Fragen des Dienst-, Sozial- und Versorgungsrechts die Interessen seiner rund 200 000 Mitglieder – aktive Soldaten, Reservisten, Ehemalige und Hinterbliebene.

„Unserer Kameradschaft gehören derzeit 636 Mitglieder an. Die wichtigsten Aufgaben sind die Betreuung und Beratung unserer Mitglieder. Sie sollen gerade auch in sozialen Fragen einen Ansprechpartner haben“, sagte Stabsfeldwebel a. D. Wilfried Düser, seit 18 Jahren Vorsitzender der Oldenburger Kameradschaft. Regelmäßig werden außerdem Ausflüge und Besichtigungstouren unternommen, es gibt Vortragsveranstaltungen.

Festredner war der Bundesvorsitzende des Bundeswehrverbands, Oberst Ulrich Kirsch. „30 Jahre Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen bedeutet 30 Jahre Einsatz für die Menschen, die nicht mehr unmittelbar mit der Bundeswehr zu tun haben. Die Berufssoldaten im Ruhestand freuen sich zu Recht auf den etwas beschaulicheren Lebensabend. Die Reservisten sind schon längst im zivilen Berufsleben angekommen, umso mehr ist ihr freiwilliges Engagement in der Reserve zu loben. Und die Hinterbliebenen und Angehörigen halten den Kontakt aus Zugehörigkeit zur Interessenvertretung der Menschen in der Bundeswehr“, erklärte Kirsch.

Der Bundesvorsitzende lobte die „starke Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft in Oldenburg“ und hob dabei die Patenschaft zwischen „den hier stationierten Truppenteilen und der Stadt Oldenburg“ hervor.

Ulrich Kirsch ist Oldenburg nicht ganz unbekannt: Er besuchte ein Jahr lang das Herbart-Gymnasium: Dann wurde sein Vater – Angehöriger der Bundeswehr – versetzt, und die Familie zog um.